Wir bauen Gärten
Beispiele - Links - Verschiedenes
Home Referenzen - Baustellen Referenzen - Planung

Warum sind viele Gartenböden stark überdüngt ?

"Die durch Gärten genutzte Fläche in der BRD beträgt ca. 0,85 Mio ha (so +/- 1 Million Fussballfelder) , etwa achtmal so viel wie die Fläche, die mit intensiven Gemüseanbau und etwa gleichgross wie die Fläche, die derzeit mit ökologischem Landbau genutzt wird.

Unsere Gartenböden unterscheiden sich im Vergleich zu den gärtnerisch und landwirtschaftlich genutzten Flächen ganz wesentlich dadurch, dass sie zu einem großen Teil extrem überdüngt sind.

Pflaumen Sorten

Nährstoffgehalte einiger Hausgartenböden und Düngeempfehlungen

  • Rosen /Stauden - kein Kalk,keine P- und K- Düngung; evtl. 5 g N/qm nach der Blüte; jährl. 2.3 l Kompost/qm
  • Rosen / Lavendel - Kein Kalk, kein K, jährlich 3-5 l Kompost/qm, 5 max. 10 g N/qm zu Rosen
  • Rosen - Kein Kalk, keine P- u. K- Düngung, jährlich 2-3 l Kompost/qm, 5 max. 10 g N/qm zu Rosen
  • Liguster - Kein Kalk, keine P- u. K- Düngung, 5 g N/qm
  • Gemüse - Düngung vorübergehend einstellen

Der wesentliche Faktor für den Nährstoffbedarf der Pflanzen ist die gebildete Pflanzenmasse.

Dies bedeutet in Hinblick auf die Düngung:

Niedrige, schwachwachsende Pflanzen bedürfen häufig keiner besonderen Düngung.

Das Gleiche gilt für niedrige Polsterstauden, die allein stehen oder mit stark zehrenden Stauden kombiniert sind.

Das gilt auch für Frühjahrsblüher wie Schneeglöckchen, Winterling, Hammamelis und Cornus

Auch die durch das Instutut für Bodenkunde und Pflanzenerhährung der FH Weihenstephan (Prof.Dr. Elke Meinken) erhobenen Daten von Gartenböden belegen, dass durch die nicht sachgerechte Anwendung von Kompost mit einer deutlichen Anreicherung organischer Substanz in den Gartenböden zu rechnen ist.

Selbstverständlich ist Kompost der Dünger, der vorrangig für den Haus- und Hobbygarten infrage kommt. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, dass es sich bei Kompost um einen Dünger handelt, der wie andere Dünger auch nur in Abhängigkeit vom Nährstoffvorrat des Bodens und dem Bedarf der Pflanzen zur Anwendung kommen darf.